Have Mercy on me

Das Hotel akzeptierte für Michael’s Begleichung der Rechnung keine Kreditkarte und so durfte ich zum zweiten Mal das Auto benutzen und auf eine kurze Fahrt zum Bancomat in Kilifi fahren. Danach brachte der Chauffeur Michael zum Flughafen – er hatte noch eine lange Reise mit ein paar Mal umsteigen vor sich! Wir hatten supermässig dä Plausch an seinem Besuch und wir spürten, dass auch er viele Erinnerung von seinem Kenia-Abstecher mit nach Hause nahm.

Gegen Abend assen wir in einem kleinen Restaurant das für mich gefühlte 100ste Poulet und zur Unterhaltung trug unsere Freundin Mercy aus der Schweiz viel bei. Sie ist Kenianierin, arbeitet in der Schweiz und baut in Mtwapa und Watamu Häuser, die dann einmal ihrer Rente einen Zustupf geben werden. Mit ihrem roten Subaru düst sie immer selber am Steuer durch ganz Kenia und versprüht eine unglaubliche Energie und hat auch dem MP wieder die Leviten gelesen, wie er sein Amt auszuführen habe… Ich musste sie teilweise dann etwas beruhigen und sagen, dass Peter doch auf gutem Weg sei und wenn er sich alle Ratschläge anhören würde, dann hätte er noch mehr zu tun.

Es ist schon erstaunlich, wie Peter sich in seinem Job metzget. Er hat den Durchblick und ist immer wieder faszinierend, wie er die Zusammenhänge sieht, hier und da den richtigen Knopf drückt und immer wieder eine Lösung findet in Situationen, in denen viele Schweizer (mich inklusive) bereits aufgegeben hätten und bei Problemen, die für uns unlösbar scheinen.

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