Es werde (LED) Licht

Schade, dass ich schon um 12h auschecken musste, aber ich genoss ein königliches Frühstück mit Müesli, frischen tropischen Früchten, richtigem Käse und obendrauf noch mit einem Pancake! Danach setzte ich mich für den Rest des Tages in eine Ecke, lud alle elektronischen Geräte und vergnügte und informierte mich im Internet über Schulen der Zukunft von Gerald Hüther, fragte meine FB nach Reisetipps für Jakarta. Ich erhielt die Antwort, die ich befürchtet hatte: Jakarta ist nur für die Durchreise gedacht und wohl ebenso chaotisch wie Nairobi mit einer fast ausschliesslich muslimischen Bevölkerung und Rauchverbot nach singapurischem Vorbild. Da wird sich Peter ja freuen! Was mache ich nicht alles, um meinem Mann nahe zu sein… Ich habe sogar angeboten, Economy zu fliegen obwohl er in der Business Klasse sitzt. Die Differenz ist einfach zu gross. Jetzt wo ich sehe, dass der Flug via Dubai geht und sehr sehr lang dauert bereue ich meine Entscheidung schon fast… Mal sehen, ob ich nicht doch noch einen Upgrade kaufe…

Die Konferenz war um 16h zu Ende und jetzt fuhren wir wenigstens bei Tageslicht in den Süden von Mombasa. Ich wollte ja schon lange mal sehen, wie das mit der Fähre funktioniert. Unglaublich, wie kompliziert das das Leben macht! Eine Fähre war pumpenvoll mit Menschen – wie eine Viehherde wurden sie auf die Fähre getrieben und wir waren auf der Autofähre. Fotografieren war nicht erlaubt, damit die Terroristen keine Informationen erhalten aber ich durfte dann trotzdem, da Peter ja auch im Strassen- und Transportkommittee sitzt und daher besondere Privilegien hat. Pro Tag fahren anscheinend 500’000 Menschen – eine halbe Million hin und zurück!

Die Stadt auf der anderen Seite war ein grosser Slum und ich fragte mich, was den Touristen wohl durch den Kopf geht wenn sie das erste Mal anreisen. Aber das dachte ich mir ja bei Mombasa auch schon. Der Tourismus hat sowieso ein extremes Tief. Mit all den Anschlägen der Islamisten auch kein Wunder! Edelweiss hat seit März den Dreiecksflug Zürich-Kilimanjaro-Mombasa eingestellt und bedient lukrativere Destinationen. Eine Destination wieder aufzubauen wird lange dauern…
Nach einer weiteren ½ Stunde waren wir in Diani, dem Haupttouristenort. Dort trafen wir Urs Künzle von Ecoman und zwei Ingenieure, die dort an einer Konferenz teilnahmen. Urs hatte Gelegenheit, seine flackerfreie LED Glühbirne zu zeigen, denn jetzt übersetzten Peter und ich für ihn. Um eine Demo zu machen funktionierten wir gleich die Lampe in der Lobby um, denn das Kabel war in Nairobi geblieben… Die Ingenieure waren beeindruckt von der Qualität und wir diskutierten die Zukunftsmöglichkeiten, wenn diese Glühbirnen made in Kenia hergestellt werden könnten und auch das Recycling in Kenia gemacht werden kann. In Nairobi wird bald nochmals eine Demo gemacht und dann braucht es noch viel Lobbying (und eine gute PowerPoint Präsentation von mir) bis das zum Klappen kommt. Aber er ist eine gute Zukunftsaussicht für Ganze!

Auf der Rückreise nach Kilifi setzte der Regen wieder ein. Ich bin froh, dass ich es mal erlebe, denn es ist unglaublich, wie heftig der Regen sein kann! Er verwandelt Strassen in Bäche oder gar Flüsse, Felder in Dreckstümpel und ich mag gar nicht daran denken, wie in dieser Zeit eine Familie im Busch lebt! Ich war auf jeden Fall froh, sicher angekommen zu sein und beklagte mich für einmal nicht darüber, dass das Wasser nur spärlich und kalt aus dem Duschkopf kam!, dass ich schon um 12h auschecken musste, aber ich genoss ein königliches Frühstück mit Müesli, frischen tropischen Früchten, richtigem Käse und obendrauf noch mit einem Pancake! Danach setzte ich mich für den Rest des Tages in eine Ecke, lud alle elektronischen Geräte und vergnügte und informierte mich im Internet über Schulen der Zukunft von Gerald Hüther, fragte meine FB nach Reisetipps für Jakarta. Ich erhielt die Antwort, die ich befürchtet hatte: Jakarta ist nur für die Durchreise gedacht und wohl ebenso chaotisch wie Nairobi mit einer fast ausschliesslich muslimischen Bevölkerung und Rauchverbot nach singapurischem Vorbild. Da wird sich Peter ja freuen! Was mache ich nicht alles, um meinem Mann nahe zu sein… Ich habe sogar angeboten, Economy zu fliegen obwohl er in der Business Klasse sitzt. Die Differenz ist einfach zu gross. Jetzt wo ich sehe, dass der Flug via Dubai geht und sehr sehr lang dauert bereue ich meine Entscheidung schon fast… Mal sehen, ob ich nicht doch noch einen Upgrade kaufe…

Die Konferenz war um 16h zu Ende und jetzt fuhren wir wenigstens bei Tageslicht in den Süden von Mombasa. Ich wollte ja schon lange mal sehen, wie das mit der Fähre funktioniert. Unglaublich, wie kompliziert das das Leben macht! Eine Fähre war pumpenvoll mit Menschen – wie eine Viehherde wurden sie auf die Fähre getrieben und wir waren auf der Autofähre. Fotografieren war nicht erlaubt, damit die Terroristen keine Informationen erhalten aber ich durfte dann trotzdem, da Peter ja auch im Strassen- und Transportkommittee sitzt und daher besondere Privilegien hat. Pro Tag fahren anscheinend 500’000 Menschen – eine halbe Million hin und zurück!

Die Stadt auf der anderen Seite war ein grosser Slum und ich fragte mich, was den Touristen wohl durch den Kopf geht wenn sie das erste Mal anreisen. Aber das dachte ich mir ja bei Mombasa auch schon. Der Tourismus hat sowieso ein extremes Tief. Mit all den Anschlägen der Islamisten auch kein Wunder! Edelweiss hat seit März den Dreiecksflug Zürich-Kilimanjaro-Mombasa eingestellt und bedient lukrativere Destinationen. Eine Destination wieder aufzubauen wird lange dauern…
Nach einer weiteren ½ Stunde waren wir in Diani, dem Haupttouristenort. Dort trafen wir Urs Künzle von Ecoman und zwei Ingenieure, die dort an einer Konferenz teilnahmen. Urs hatte Gelegenheit, seine flackerfreie LED Glühbirne zu zeigen, denn jetzt übersetzten Peter und ich für ihn. Um eine Demo zu machen funktionierten wir gleich die Lampe in der Lobby um, denn das Kabel war in Nairobi geblieben… Die Ingenieure waren beeindruckt von der Qualität und wir diskutierten die Zukunftsmöglichkeiten, wenn diese Glühbirnen made in Kenia hergestellt werden könnten und auch das Recycling in Kenia gemacht werden kann. In Nairobi wird bald nochmals eine Demo gemacht und dann braucht es noch viel Lobbying (und eine gute PowerPoint Präsentation von mir) bis das zum Klappen kommt. Aber er ist eine gute Zukunftsaussicht für Ganze!

Auf der Rückreise nach Kilifi setzte der Regen wieder ein. Ich bin froh, dass ich es mal erlebe, denn es ist unglaublich, wie heftig der Regen sein kann! Er verwandelt Strassen in Bäche oder gar Flüsse, Felder in Dreckstümpel und ich mag gar nicht daran denken, wie in dieser Zeit eine Familie im Busch lebt! Ich war auf jeden Fall froh, sicher angekommen zu sein und beklagte mich für einmal nicht darüber, dass das Wasser nur spärlich und kalt aus dem Duschkopf kam!

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