Stau in der Schweiz und Stau in Nairobi

Wir holen dich um 06.15h Punkt ab und mein Begleiter bringt uns nach Romanshorn, dann können wir direkt zum Flughafen fahren. Er würde uns auch nach Kloten fahren… – das sagte mir Eva am Sonntag am Telefon und für mich begann eine sehr kurze Nacht, denn ich musste noch ein paar bzw. viele Dinge erledigen wie Vorbereitungen für meine Raiffeisen Meetings nach meiner Rückkehr, Zahlungen, Steuererklärung verschieben, Bücher verschicken etc. etc. Es bleibt nur eine kurze Stunde zum Schlafen – aber ich denke mir: Peter geht es meistens ja nicht anders und meine Vorfreude Peter wieder zu sehen ist so gross, dass es mir auch gar nichts ausmacht. Ich hatte also wahrscheinlcih nur 1 REM-Phase, was laut Hypnosetherapeutin zu wenig ist aber „so what…“

Ich stehe also mit meiner Baggage schon an der Ecke (3x 23 kg, da Eva nur einen Koffer hat…) Im Gepäck sind Blackberries, die von Raiffeisen ausgetauscht wurden, Shirts gesponsort von Urs Lohrer vom ehemaligen Sport Lohrer und eine ganze Menge Goodies für verschiedene Leute. Den Käse habe ich dummerweise im Kühlschrank vergessen aber nach 1 Stunde Schlaf bin auch ich nicht besonders konzentriert…

Eva’s Begleiter will uns unbedingt zum Flughafen fahren und somit quälen wir uns durch den Montagstau und ich schwitze hinten drin ein bisschen Blut, denn den Flug zu verpassen kommt für mich gar nicht in Frage… aber wir schaffen es noch pünktlich. Dank Online Check-in und Bordkarte auf dem Handy läuft es so schnell, dass es eine Freude ist.

Der Flug mit Swiss ist ausser dem kurzen Beinabstand ein reines Vergnügen mit feinem Essen und aktuellen Filmen.

In Nairobi erwartet uns Peter mit riesengrossen Blumensträussen – der Mann ist wirklich lernfähig! Trotz unglaublichem Verkehr (3 Stunden von zuhause bis zum Flughafen…) hat er es pünktlich an den Flughafen geschafft. Wir werden nach Hause chauffiert und dann kocht er sogar noch ein feines Essen für uns. Sein Standardmenü: Chicken mit Mango und Cashnew-Nuts an Kokossauce mit Reis – schön serviert auf unserem neuen Ethno-Geschirr. Sogar ein feiner südafrikanischer Wein rundet das Menü ab.

Ich habe total Freude an der neuen Wohnungseinrichtung: wunderschöne Betten mit super Matratzen, ein neuer Esstisch, ein Fernsehmöben (zwar noch ohne Fernseher, das war im Budget noch nicht drin) und ein voller Kühlschrank. Es ist schon ein himmelweiter Unterschied zu den vorherigen Besuchen und jetzt fühlt es sich wirklich nach „Nachhausekommen“ an. Und natürlich ein funktionierendes WLAN, das gehört ja neustens bei der Maslowschen Bedürfnispyramide auf die unterste Stufe als Unterbau….

Wir sehen uns auf dem iPad bei SRF1 die Sendung „Mini Beiz, Dini Beiz“ an, bei der die Wunderbar in Arbon mitgemacht hat und freuen uns über den gelungenen Auftritt.

Ganz schön müde schmeissen wir uns in unsere gemütlichen „Himmelbetten“ und schlafen herrlich bis ganz ganz spät am nächsten Tag.

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