The lion doesn’t sleep tonight

Es dauert bis der Wagen fertig ist aber anscheinend hat der Bodyguard Malingi an meiner Stimme gehört, dass ich etwas ungeduldig bin und so fahren wir dann tatsächlich kurz nach 13h los von Nairobi Richtung Tsavo National Park. Die Angaben der Länge der Strecke variieren: von 2 Stunden (Peter) über 7 Stunden (Hoteldirektor) bis zu 5 Stunden (Reiseführer) und 4 Stunden (Fahrer). Knapp wird es alle Mal, da der Park um 18h seine Tore schliesst. Die beiden Kenianer sind etwas nervös, da wir alleine 1 ½ Stunden brauchen um aus Nairobi rauszukommen. Sie wollen nicht mal anhalten um etwas zu essen aber zum Glück haben Eva und ich mit etwas Proviant vorgesorgt. Die Fahrt ist wie immer halsbrecherisch, so viele Lastwagen und noch mehr schlafende Polizisten bzw. Bumps, die manchmal angekündigt und noch öfter völlig überraschend die Fahrt verlangsamen. Es wird langsam aber sicher klar, dass wir es nie und nimmer schaffen werden. Der Hoteldirektor ruft schon an und sagt, dass er ein special Arrangement machen könne. Ich habe aber keine Lust in der dunklen Nacht in einem Park über Naturstrassen zu irren, umgeben von wilden Tieren. So schlage ich kurzerhand eine Umbuchung vor. Ich habe noch die Visitenkarte der Lion Hill Lodge in Voi auf meinem iPad gespeichert und wir machen dort eine Buchung und verschieben die Sarova Salt Lick Lodge um einen Tag.

Das stellt sich als weise Entscheidung heraus, denn auch dort kommen wir erst um 19h an, werden aber durch einen extrem freundlichen Service und feines Essen und mit einem wunderschönen Zimmer belohnt. Im Tal unten hören wir die Löwen und das Brüllen wird uns noch die ganze Nacht begleiten – ein wunderbarer Safari-Beginn! Wir sind glücklich und freuen uns über den echten Anfang unserer Ferien!

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