Ein teures Dach über dem Kopf

Wir stehen so früh auf, dass wir sogar noch warten müssen bis das Frühstücksbuffet aufgeht. Unseren feinen Sarova Cappuccino kriegen wir aber schon.

Beim Auschecken erhalten wir noch schöne T-Shirts geschenkt und können nochmals eine Löwenfamilie neben der frisch erlegten Gazelle beobachten und somit ist unser herrlicher Aufenthalt an diesem magischen Ort abgeschlossen. Ich komme wieder!

 Die Fahrt nach Kilifi führt uns über die Abkürzung und eine teilweise fertig getellte Strasse über Kaloleni nach Marere, den Heimatort von Peter. Sogar am Sonntag arbeiten zwei am komplexen Dach und Eva sieht zum ersten Mal das Gemeindezentrum, das schon ganz schön fortgeschritten ist. In Kilifi wartet ein weiteres Highlight: im Kilifi Bay Hotel haen wir einen super Deal gekriegt und wir werden an der Beachfront einquartiert! Die Wellen sind riesenhoch und das Zimmer riesengross! Peter stellt uns den neuen Chef des CDF vor (Community Development Fund). Der letzte Manager hat sich über die Jahre hinweg bereichert und war richtiger Kotzbrocken. Peter hat schriftliche Beweise gegen ihn gesmmelt und ihn endlich abgesetzt, etwas, das seinem Vorgänger nicht gelungen ist. Der Neue macht einen sympathischen Eindruck und verhält sich sehr bescheiden. Hoffen wir, dass er so bleibt….

Das Nachtessen in deisem fast ausgestorbenen Hotel ist fasch schon peinlich. Ein Hotel ohne Gäste hat etwas Tristes an sich – etwa wie eine Theatervorstellung ohne Zuschauer. Peter eröffnet mir, dass er am nächsten Tag wieder nach Nairobi fliegen muss. Der Präsident hat gerufen und alle 394 MPs müssen antraben – egals, dass momentan sessionsfrei ist… Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, da ich mich über einen Geburtstag mit meinem Schatz gefreut habe. Schön, dass Ev hier ist und und so mein Ärger schnell verflogen ist! Die SMS, Anrufe, FB Einträge kann ich schon fast nicht mehr überblicken und sie freuen mich. Mit Eva meine Sörgelchen teilen zu können und uns gegenseitig unseren Lebensgeschichten zu erzählen ist einfach herlich. Wenn ich so erzähle, was ich in den 1 ½ Jahren Kenia alles erlebt habe dann klingt es schon recht verrückt. Aber es muss jemand wirklich vor Ort sehen, wie es aussieht um auch nur annähernd verstehen zu können, was mich bewegt und blockiert…

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