Der ganz normale Alltag

Wir machen Hausarbeit und benehmen uns wie ein ganz normales Paar in der Schweiz. Putzen, waschen, Kaffee trinken, plaudern, blödeln. Ich sortiere einmal mehr meine sieben Sachen aus. Das was retour in die Schweiz kommt, das was bleibt und das was noch gespendet wurde – z.B. alle Sportshirts vom aufgelösten Sport Lohrer in Arbon inder Schweiz.

Joshiah Ramogi vom Solarcenter meldet seinen Besuch auf 7 Uhr abends an. Peter bietet an, das Nachtessen zu kochen. Allerdings kommt Joshiah noch mit 3 weiteren Personen, aber das wird in Kenia ganz locker genommen… Es wird einfach noch etwas mehr Ugali gekocht und getrunken, was an Vorräten vorhanden ist: eine Flasche Viceroy, Coca Cola, 2 Bier und eine Flasche Rotwein. Das Essen schmeckt vorzüglich und unsere Diskussionen sind sehr spannend und das Solarprojekt jetzt prima aufgegleist. Ich freue mich darauf, bis es endlich beginnt! Die Gäste bleiben bis 11 Uhr und übernehmen gleich auch noch den Abwasch selber. Das ist mir in der Schweiz noch nie passiert und ich finde es ganz toll, denn so gehe ich auch ganz beruhigt und zufrieden schlafen.

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