Dec 14, 2019: Wie viele Kilos?

Ein neues Kapitel in meinem Kenia Abenteuer beginnt. Einmal mehr ist am Schluss noch alles “last minute” und ich schaffte es nicht, alles noch zu erledigen was ich geplant habe. Auf jeden Fall geht mein Plan mit dem Vortages-Check-in auf. Ich unternehme eine halbe Schweizer-Reise und hole noch Geräte für meinen Mann ab, der neu an Diabetes 2 leidet und ehrlich gesagt fast daran gestorben wäre… und auch noch Telefone, die man mir für Kenia zur Verfügung stellt. Ich hoffe einfach, dass alle es geschafft haben, den Code zu entfernen, denn sonst wird es schwierig, sie weiter zu verschenken…

Beim Check-In hat man “Verbarmen” mit mir, denn auf meiner Bestätigung stand zwar 3 Gepäckstücke, aber das wäre eigentlich nur, wenn ich selber im Senator-Club wäre. Aber ich bin nur eine Profiteuren von Meilen von einem Senator-Club Member (nochmals vielen vielen Dank lieber Spender, falls du meinen Blog liest…) – aber der Supervisor möchte bald Schluss machen und so machen sie eine Ausnahme und ich hieve meine fast 3×32 kg auf das Band und bin überglücklich, dass ich diesen ersten Schritt geschafft habe.

Wenn du denkst, dass ich mich danach ausruhe, damit ich schön ausgeschlafen auf den Flug kann irrst du dich: ich habe nämlich den 14.12. gewählt, weil am 13.12. meine gute Freundin Eva ihren 50. Geburtstag feiert. Das passiert aber in Mels und auch wenn grosse Sturmböen angesagt sind: diese km nehme ich gerne noch auf mich und werde auch belohnt durch eine tolle Party, neue spannende Menschen und ein überglückliches Geburtstagskind!

Die Bahnfahrt zum Flughafen, Check-in und auch der Flug: alles wunderbar, reibungslos, bequem und luxuriös und der Taxifahrer ist auch schon am warten auf mich in Nairobi. Passkontrolle ohne Probleme (ausser, dass immer die Linien falsch beschriftet sind und sich einige vordrängen…) aber dann: ein x auf einem meiner 3 Koffer bedeutet nichts Gutes: ich muss den Koffer aufmachen. Der Porter gibt mir noch gute Ratschläge: sag, das was du drin hast sei für deine Kinder aber die Zollbeamtin hat wohl ihre Quote noch nicht erfüllt und muss noch Geld reinholen: ja ob ich denn nicht wisse, dass Donation (Spenden) eine Taxe haben und dass man keinen alten Schrott aus anderen Ländern importieren möchte. Das sei schon wichtig und blablabla…. ich habe gerade null Lust meine 7 Laptops und die vielen Telefone teuer zu bezahlen und so denke ich, dass ich mit USD 100 noch gut davon gekommen bin.

In Nairobi erwarten mit Paul (Sohn von Peter) und sein Sohn Tyger und wir verbringen 2 spannende Tage zusammen bis ich dann endlich los kann. Der FB Post von meiner Freundin Tatjana bringt mich zum Schmunzeln: man wählt immer zwischen Drama und Liebe und in der Shehe Familie läuft gerade so viel Drama ab, dass ich mich ganz intensiv für die Liebe entscheide. Ich kann dazu nur etwas schreiben: Geld macht definitiv nicht glücklich.

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