Feb 09, 2020: Resultate

So langsam aber sicher zeigen sich die Resultate von allen kleinen Fäden, die wir hier gesponnen haben…

Peter’s Gartenhaus in Kiwandani ist fast fertig renoviert, der Garten schön aufgeräumt, das Makuti Dach neu und wir können Mieter suchen und dann auch den Swimming Pool wieder aktivieren.

Ich habe mich ziemlich komfortabel eingerichtet in meinen zwei grosszügigen Räumen, habe sogar eine Waschmaschine, kann x verschiedene Menüs kochen und 2 von 3 Kenianern am Tisch mögen meine Küche und lassen sich auf Experimente ein.

Ich habe Gemüse und Früchte aus meinem eigenen Garten schätzen gelernt. Die Bananen sind auch bald reif. Was ich sonst noch brauche kaufe ich bei der Marktfrau meines Vertrauens selbstständig in Kilifi ein. Ohne Begleitung, ohne Übersetzer.

Ich bin den Syllabus für das Marere College am Schreiben und habe Offerten für Türen/Fenster/Möbel erhalten und auch Geld auf Pro Ganze für 10 Nähmaschinen und einen neuen Solaradapter von grosszügigen Sponsoren. Die Suche nach einem Manager und 2 Lehrern hat begonnen. Wir haben es in den wichtigen WhatsApp Gruppen publiziert und eine Spezialseite auf unserer Pro Ganze Seite kreiert (die jetzt ja auch viel attraktiver daher kommt).  Die ersten beiden Interviews konnte ich schon führen und sie sind vielversprechend.

Mein Suaheli ist besser geworden, ich kann mich besser ausdrücken – ach ja und das auch noch in Giriama oder Kauma… kabisa?

Peter scheint wie durch ein Wunder (ist es Liebe?) gesund zu sein, wenn das überhaupt möglich ist bei der Diagnose Diabetes II. Er isst gesund, macht nur ganz wenige Ausnahmen. Er spritzt kein Insulin mehr und seine Werte sind doch nie über 10 – was immer noch zu beobachten aber sehr sehr gut ist. Und vergisst es, dass er je mit Rauchen aufhören wird…

Meine Briefen haben gefruchtet: Das Kauma-Subcounty hat vom Governor das OK gekriegt für die Eröffnungsfeier, eine CBO (Community Based Organisation) ist gegründet, das Zertifikat ist vorhanden und das Bankkonto eröffnet. Hoffentlich werden die Kaumas bald das Geld von den Firmen erhalten, die hier tagtäglich lastwagenweise Steine, Sand und Mineralien abbauen. Damit wird es möglich sein, auch den ärmsten die Schule zu ermöglichen. Ich habe Excel Datenbanken erstellt für die alten Leute, damit sie ihre Rente kriegen und eine für die Zahlungen in das neue CBO. Da kommt richtig Hoffnung auf für jetzige wie für zukünftige Generationen.

Ein Spruch, den ich immer wieder mal gerne zitieren scheint hier sehr passend zu sein:

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Dass ich auf dem Weg dorthin oft hässig, verzweifelt, frustriert und ausgepowert war vergesse ich immer wieder ganz schnell. Und wenn die Marere-Kids mir entgegenspringen mit offenen Armen und einem riesengrossen Lachen und nur noch vor Freude „Nyanya, Nyanya“ (Grossmutter) schreien bis sie einmal um die Achse gedreht werden – dann ist die Welt doch einfach so richtig in Ordnung.

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