Feb 15,2020: 2 romantische Tage (hätte ich gerne)

Mein zweitletzter Blogeintrag während meines 2-monatigen Aufenthaltes wird euch ziemlich sicher wieder amüsieren, denn ich muss selber lachen, wenn ich ihn lese… (ok, vielleicht liegt es auch am 3. doppelten Gin and Tonic…)

Ich fliege am Montag retour in die Schweiz und habe mir dafür einen Anschlussflug von Malindi nach Nairobi reserviert. Malindi, weil es viel angenehmer ist von hier abzufliegen. Einfache Zufahrt von Kilifi ohne Verkehr und ein munzig kleiner Flughafen. Da ich gerne noch den letzten Arztbericht hätte und der Arzt meistens am Samstag Sprechstunde hat verbinden wir das miteinander. Ich lade Peter noch 2 Nächte in ein Hotel in Malindi – ein schönes Küstenresort in der Hand von Italienern – ein. Ich möchte mit ihm zusammen booking.com und tripadvisor durchsehen, denn er kennt die Gegend besser und das Hotel, das er bei meiner Ankunft für CHF 80 reserviert hatte war nicht gerade der Burner…

Da kommt ihm plötzlich in den Sinn, dass er ja einen Vertrauten aus der Politiker-Zeit in Malindi kennt. Wanje hat uns das letzte Mal schon super geholfen als ich auf der Suche nach Möbeln war. Er ist hocherfreut, dass Peter ihn kontaktiert und verspricht, dass er 2 Tage später zurück rufen wird. Wir sind überzeugt, dass er alles geben wird um eine super Lösung zu finden. Dies in Bezug auf Location und Preis.

Schon einen Tag später sagt er, dass er eine super Lösung gefunden hat. Ein Zimmer in einer Privatvilla, die einem Italiener gehört. Sehr ruhig gelegen mit eigenem Pool, eigenem Koch und Privatsphäre. Klingt wunderbar und Peter erinnert sich daran, dass sie zu Kampagnen Zeiten jeweils dort übernachtet haben und es wirklich sehr schön sei. Ich möchte gerne den Namen wissen, aber diese Unterkunft ist anscheinend weder bei Airbnb noch sonst im Internet, weil der Besitzer nur an Freunde und Bekannte vermietet. Das für CHF 75 pro Nacht für beide – finde ich total fair. Ich muss allerdings schon den Betrag im voraus bezahlen – hätte lieber mit Kreditkarte bezahlt aber so mache ich halt nochmals eine World Remit Überweisung auf mein eigenes Konto – ist ja fast dasselbe…

Der Samstag kommt, den Termin beim Arzt haben wir schon lange gebucht und der Abschied in Marere ist nicht gerade leicht: Mbuche weint, weil sie keine Unterstützung mehr hat – ich habe sie oft in Schutz genommen, wenn Peter sie etwas hart anpackte (teilweise zwar schon berechtigt aber trotzdem…) Sie hat viel von mir gelernt und ich habe auch ein paar Schulsachen für ihre Kinder gesponsort. Ich sage ihr, dass sie an die guten Zeiten denken soll und daher nicht weinen darf. Von Chiwai habe ich mich schnell verabschiedet – es ist zwar 8.00 Uhr morgens aber er stinkt schon wie ein ganzer Kuhstall – und das obwohl Mbuche heute die Kühe gemolken hat!!! Dann kommt die Familie von Alex dran – die haben auch alle Tränen in den Augen und die kleine Kwekwe brüllt natürlich voll drauf los, als sie merkt, dass Nanya jetzt länger weg geht… In Kilifi dann die Verabschiedung von Peter’s Sohn John – wir machen es schnell, damit es weniger weh tut. Mein Peter ist schon seit Tagen (seit ich die Koffer zum Packen bereit gemacht habe) nicht gerade in Feierlaune – er ist echt nicht gut mit Abschieden. Ich bin eine trainierte Verabsachiederin – schon in meiner Tourismus-Zeit musste ich das so oft tun, dass ich mir da auch ein bisschen einen Panzer angelegt habe, weil ich sonst immer im Abschiedsheulmodus gewesen wäre. Ich versuche mich immer an die tollen Sachen zu erinnern, die ich erlebt habe und auf die guten Aussichten, die ich habe… Aber klar, würgen kann es mich schon mal und es fliessen manchmal auch Tränen.

Wir gehen zum Arzt, er ist begeistert, will mich fast schon im Spital einstellen, denn eine solche Verbesserung in so kurzer Zeit hat er jetzt selber noch kaum erlebt. Peter’s Gewicht ist reduziert, das finden wir aber erst raus, nachdem er die Batterienvom Blutdruckgerät in die Waage gewechselt hat – und dann wieder retour, weil auch der Blutdruck gemessen werden muss… Allerdings findet er schon, dass die Werte ab und zu noch recht raufgehen (er meint damit Werte von 8 oder 9 und nicht wie vorher 38!!!) und daher empfiehlt er: 1x im Tag messen und 1 Tablette am Morgen, die während des ganzen Tages ausgleicht. Peter lässt sich dazu “überreden”, beim Nicht-Rauchen winkt er wie erwartet ab…

Ich habe schon angekündigt, dass ich Peter’s Telefon in den nächsten 2 Tagen verstecken werde und dass ich null aber wirklich gar keinen Besuch oder Treffen ausserhalb des Hotels akzeptieren werde. Schliesslich habe ich ihn wirklich hierhin entführt, damit wir noch alles Offene besprechen können und einfach mal Ruhe haben, weil niemand an die Türe klopft oder – wie gestern – schon in unserer Wohnung sitzt, am Drucken ist weil er bei sich zuhause keine Elektrizität hat (echt jetzt….) Auf dem Weg nach Malindi hat übrigens Peter noch angekündigt, dass seine Schwester Nelly nach Malindi käme um mir auf Wiedersehen zu sagen. Ich krieg die Krise: ich sage ihm: so gerne ich die Nelly habe (und das habe ich wirklich) – aber sie hatte jetzt 2 Monate Zeit um sich von mir zu verabschieden, bzw. sie weiss seit einer Woche, dass ich am SAMSTAG nach Malindi fahren und am Montag abfliege. Sie hat versprochen, dass sie nach Marere kommt und wir hätten sie sogar im Auto mitgenommen. Diese Chance ist jetzt vorbei und sie kann sich per Telefon verabschieden. Und ich bitte Peter, ihr das auszurichten mit meinen lieben Grüssen….

Wir treffen also unseren “Organisatoren” Wanje, ein sehr sympathischer junger Mann, der sich alle Mühe gegeben hat, etwas Tolles für uns zu organisieren. Wir kommen mit “wow” und “schön” in einer Privatvilla an und erfahren, dass wir die einzigen Gäste sind, was mich noch mehr happy macht. Wir diskutieren ein bisschen über frühere Zeiten, über den Tourismus in Malindi, der total zusammengebrochen ist und über Politik.

image
image
image

Ich mache Fotos von dem wunderschönen Garten, vom eindrücklichen Makuti-Dach und von der recht stilvollen, wenn auch leicht kitschigen Einrichtung. Wanje – unser Mittelmann fragt, was wir gerne essen möchten, denn das würde heute Abend für uns gekocht. Wir einigen uns auf Fisch und Reis, denn wir sind ja am Meer. Er fährt los um unser Auto, das vom Ganze Staub wirklich schon fast dunkelbraun ist, zu waschen und kommt mit drei frischen Ananas und einem Geschenk für mich: 1 Flasche Gin und zwei Tonic Water (der Mann hat Stil) retour. So langsam aber sicher fängt es an mir zu gefallen…

Ok, die erste Ausnahme bezüglich Besuch mache ich: Peter’s Sohn Daniel, der auch in Malindi wohnt ruft an und weil er wirklich um die Ecke ist und wir ihn seit Weihnachten nicht gesehen haben kommt kurz in der Villa vorbei. Wir besprechen ein paar Dinge, auch weil er gerade ein Wasserloch in der Nähe seines Hauses gemacht hat und nach der Vermarktung fragt. Bei uns kommt ein Hüngerchen auf und Daniel, der sich in Malindi bestens auskennt, bestellt uns Chapati, Bohnen und Fisch, das bald per Piki-Piki geliefert wird.

Inzwischen gibt es einen Anruf, dass es leider für den zNacht keinen frischen Fisch in ganz Malindi gibt. Ich schlage vor, dass ich selber mit einem Boot rausfahre zum Fischen. Keinen Fisch in einem Fischerort? Ok, dann halt Chicken und Kartoffeln.

Wir möchten jetzt unsere Chapati und Bohnen essen aber leider sind die, die sich um das Haus kümmern jetzt weg und niemand – auch unser Vermittler nicht – hat die Telefonnummer. Und die Küche ist abgeschlossen – es gibt also weder von dem Wasser, das wir gekauft haben noch irgend ein Küchenutensil. Hier isst man aber ohnehin mit den Fingern und ich mache mit den Chapati Stückchen schöne Löffelchen und schaufle die feinen Bohnen auf.

Ich habe schon beim Reinkommen bemerkt, dass es kein Wasser hat, weder im WC noch in der Dusche noch beim Waschbecken. Ach ja, es gäbe momentan ein Problem mit der Pumpe, weil es zu wenig Strom habe und auf der gegenüberliegenden Strassenseite gäbe es sogar gar keinen Strom. Das kenne ich von Marere, aber in einer Unterkunft finde ich es etwas bemühend. Hoffen wir, dass das Wasser bald kommt und freuen wir uns darüber, dass wir auf der richtigen Strassenseite sind…

Ich mache bei meiner Fototour mal einen Versuch, die Füsse auf das kleine Treppchen beim Swimmingpool zu stellen und wusch – fast rutsche ich auf der seifigen Sauce aus. Ok, dieser Pool hat wohl schon länger keine Chemikalien mehr gesehen, obwohl sie im kleinen Fischerboot aufgestapelt sind (das Boot mit dem ich zum Fischen raus wollte…)

Ist ja nicht so schlimm – ich bin ja nicht die grosse Wasserratte und kann auch jetzt aufs Schwimmen verzichten – vielleicht gehen wir morgen ans Meer, das hier in Malindi besonders schön und klar ist.

Kurz bevor sich Wanje verabschiedet um uns der trauten Zweisamkeit zu überlassen höre ich etwas von “Mary kommt vorbei”… das ist die andere Schwester von Peter, die in Nairobi lebt aber in der Nähe von Malindi eine kleine Farm hat. Wie bitte!!! Rufe ich aus. Mary will hier vorbei kommen. Nein das ist jetzt wirklich der Gipfel. Ich liebe zwar auch Mary – wirklich – aber nein, hier wil ich sie jetzt aber echt nicht haben. Zu spät – sie kommt schon zur Eingangstür reingewatschelt, legt sich auf das eine der drei Sofas und plaudert und plaudert. Sie will etwas Trinken gehen – ich verneine und erkläre, dass ich gerne hier mit Peter 2 schöne Tage verbringen möchte. Übrigens auf diesen drei Sofas hat es so etwas wie Sand… erinnert ihr euch an die Milben? Ich bin 100% sicher, dass das auch Milben sind, denn ich wische die Dinger weg und ein paar Minuten später sind die Cheiben wieder da.

Aber zurück zu Mary. Sie ist etwas beleidigt, weil ich nicht mit ihr um die Häuser ziehen will aber sie renkt sich wieder ein und wir sprechen über ein paar interessante Themen, z.B. darüber, dass einer im Geschäft ihrer Tochter zu ihr gesagt hat, ob sie nicht sein “Valentine” sein möchte, was so viel heisst, ob sie nicht mit ihm in die Kiste steigen möchte… und als sie verneint hat wurde ihr gekündigt. Ich bin echt empört und Vanessa ist ein sehr tolle und gescheite junge Frau. Aber anscheinend kann man sich da gar nirgends beschweren. Ihre Anstellungsbedingungen waren eh schon ein Hohn, weil sie weder eine Kikuyu noch eine Kamba ist und daher auch einfach weniger verdient. Über solche Dinge kann ich mich richtig fest aufregen!!! Trotz der interessanten Konversation finde ich, dass sie jetzt langsam gehen könnte. Immerhin kommt der Stellvertreter-Caretaker jetzt wieder retour und wir können eine Flasche Wasser offerieren… Und jetzt kommt ihre Ansage: also wir sehen uns morgen – ich komme dann mit Nelly vorbei. Jetzt haut es mir echt den Nuggi raus und – Anstand oder nicht – jetzt lasse ich die ganze Wahrheit raus: nein, ich glaube nicht, dass ihr morgen vorbei kommen werdet, denn ich werde die Türe nicht öffnen. Das sei ihr egal – sie würden zum Frühstück vorbei kommen. Oh nein liebe Mary und jetzt ist der Damm gebrochen: glaubst du, dass ich CHF 150 bezahle um ENDLICH, ENDLICH mit meinem Mann alleine zu sein, damit mich dann die gesamte Shehe Family hier heimsucht? Nein – es ist mir jetzt scheissegal, ob ich allen kulturellen Anstand verliere aber ich sage NEIN, das kommt nicht in Frage. Ruf deine Schwester an, denn ich werde euch nicht hereinlassen. Du musst mich verstehen: ich habe 2 Monate in Marere verbracht und meinen Mann täglich und manchmal sogar nächtlich mit der ganzen Community geteilt – jetzt ist Schluss!!! Sonst hätte ich in Marere bleiben können. Und ich verlange jetzt, dass ihr auch meine Kultur versteht. Es ist ein klares NEIN und ich bitte dich, das zu respektieren!!! So jetzt ist es raus. Peter sagt kein Wort, er hält mich auch nicht zurück. Mary sitzt jetzt recht geknickt auf dem Bänkli (mit den Milben) und ich füge netterweise noch an: Und Mary, du musst verstehen: das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich dich nicht gerne hätte. Ich mag dich und Nelly sehr gut, ja ich LIEBE euch beide sogar. Aber jetzt überschreitet ihr eine Grenze, die ich nicht akzeptieren kann.

Ich bringe sie zum Tor und drücke sie ganz fest und versichere ihr nochmals, dass ich sie sehr gut mag und dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort auch wirklich willkommen sei – aber nicht an diesem Ort, an dem wir uns eigentlich verstecken wollten und nicht einen Tag vor meiner Abreise – ouff….

Peter findet, ich hätte Recht gehabt (tschagga) und später ruft dann Nelly an und er erklärt in seinen Worten, warum es so sei, dass sie morgen zuhause bleiben könne… Ok, das ist geregelt und ich atme wieder durch.

Blöderweise hat es immer noch kein Wasser und plötzlich kommen 2 Muslimpaare, setzen sich auf die Liegestühle und begutachten die Zimmer: welches nehmt ihr? Au nein, ich hatte mich jetzt auf die Exlusivität gefreut aber ich habe natürlich kein Anrecht darauf. Ich höre dann, wie eine Frau sagt: was, kein Wasser? Wie sollen wir denn Duschen? Ja genau, das frage ich mich auch… Und vor lauter Milben auf den Sofas fängt es mich an zu jucken und ich wäre wirklich froh, wenn ich heute vor dem InsBettgehen noch duschen könnte… kann man auch bei einem guten Preis verlangen oder? Ich stelle in weiser Voraussicht schon mal die Tonic kühl – dummerweise hält der Kühlschrank nicht, was sein Name verspricht… Es wird wohl ein lauwarmer Gin&Tonic heute Abend.

Die zwei Pärchen reisen wieder ab – sie sagen zwar, dass es wegen des Preises sei – aber ich kenne den wirklichen Grund…

Und so langsam aber sicher fange ich an, mich über die Situation zu nerven. Du hast kein Wasser, kannst den Pool nicht benutzen, der Koch ist irgendwo untergetaucht und die Aussicht auf eine kühle Nacht wird immer geringer auch wenn es angenehm lüftelt…

Ich fange schon mal an, im Internet zu schauen, was für Hotels es in der Nähe gäbe… und beginne Peter den Vorschlag zu machen, dass wir ja nach einer Nacht in ein Hotel übersiedeln könnten. Falscher Vorschlag… jetzt geht es wieder um Fragen der Ehre und so. Wenn er jetzt das Geld von seinem Bekannten zurück verlangen würde, dann wäre das doch nicht korrekt und er bereut jetzt, dass er überhaupt alles organisiert hat. Aber für mich als ehemalige Tourismusfachfrau ist es ganz klar: du kriegst nicht, was man dir versprochen hat: du musst zwar eine Nacht bleiben aber für den Rest kannst du eine Rückerstattung verlangen.

Immerhin ruft Peter schon mal den Wanje an und sagt, dass seine Frau nicht amused sei, weil sie doch gerne duschen würde (vor allem am 2. Tag wenn sie den ganzen Tag in Nairobi am Flughafen rumhängen muss und dann auf einen Nachtflug geht…)

Ok,das triggert jetzt wirklich einiges: Wanje ruft den echten Caretaker (der abwesende war eh nur ein Stellvertreter) von seinem Fest zurück, scheisst ihn zusammen und verlangt, dass endlich etwas gemacht werden muss. Er ruft zurück und verspricht: da kommt ein Sanitärler und repariert die Chose. Peter und ich machen das einzig Richtige: wir genehmigen uns einen (warmen) Gin&Tonic. Die Limone nehme ich von meinem Koffer, denn ich habe von Marere ein paar tolle Exemplare eingepackt für meine Rückkehr in der Schweiz…

Es ist schon 20.20 und der Caretaker ist mit dem Sanitärler irgendwohin verschwunden – aber ausserhalb der Anlage. Peter sagt, er gehe ihn jetzt suchen und weg ist auch er. Ich bleibe auf dem Milbensofa sitzen schreibe meinen Blog und da plötzlich: päng – jetzt haben nicht nur die auf der anderen Strasse keinen Strom mehr sondern auch wir. Stockfinster ist es und ich sitze ganz allein auf dem Sofa und tippe weiter. Irgendwann höre ich in der Finsternis Schritte – zum Glück ist es Peter. Sein Handy hat jetzt auch keinen Strom mehr weil er es draussen für den Sanitärler als Taschenlampe benutzt hat und er setzt sich neben mich aufs Sofa… Es dauert nicht sehr lange und es wird wieder Licht… Peter meint nur: so schnell wie möglich noch einen G&T einschenken, was mir sehr sinnvoll erscheint: make it a double one… Wir lachen – und zum Glück können wir das, denn jetzt wird es echt zur Situationskomik…

Der echte Caretaker ist retour und oh Wunder: das Wasser läuft jetzt in Strömen. Nur hat es weder Toilettenpapier, noch Seife noch Duschgel und das haben wir jetzt echt nicht mitgenommen. So schicken wir den Caretaker, damit er uns nochmals 2 Tonics und ein Duschgel kauft… Ich frage ihn noch, was die Brosmen auf dem Bett bedeuten und er meint nur, das sei der Sand, den der Wind reinweht – wie immer der auch unter die Kissen kommt sei mal dahingestellt… und auf meine Frage, ob der Pool benutzbar sei meint er: was Schwimmen willst du auch? ok, lassen wir das…

Irgendwann kommt er retour: mit dem richtigen Duschgel und 2 kalten!!! Tonics, worauf wir gleich wieder einschenken. Peter schneidet sich beim Limonenscheibchen abschneiden noch voll in den Finger aber jetzt haben wir keine Zeit für langes Verarzten. Der 3. Gin mit kaltem Tonic vertreibt die Schmerzen. Der Caretaker will uns Servietten, Toilettenputzmittel und WC Papier verrechnen, worauf wir ihn ziemlich auslachen…

Wir sind schon recht beduselt als um 22.30 Uhr dann endlich der Gummiadler an einer echt feinen Kokossauce serviert wird – nicht mit Kartoffeln, denn der Reis war schon gekauft…

Ich bin ja mal gespannt, wer Morgen noch alles auftaucht… Aufmunternde Worte von euch sind durchaus erwünscht aber ich fühle mich momentan ganz wohl und habe Hoffnung auf einen trauten Tag zu zweit! Ich weiss, ich muss selber lachen…

Teilen

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert