Jan 27, 2021: Das Buch ist begonnen!

Die meisten von euch wissen, dass es schon lange mein Ziel
ist ein Buch zu schreiben, denn was ich in den Jahren seit ich Peter
kennengelernt habe erlebt habe gäbe einen echt guten Stoff dafür – ja sogar für
einen Film!

Ich habe ja ursprünglich mit dem Blog begonnen, weil mich
immer alle Leute gefragt haben: wie war es denn so? Hattest du schöne Ferien?
Was machst du auch immer so dort? Jeder und jede wollte dann mit mir einen
Kaffee trinken, damit ich „ein bisschen“ erzähle. Aber „ein bisschen“ gibt es
eben nicht, denn ich muss ja selber meinen Blog lesen weil ich sonst nicht
glauben kann, was alles passiert ist. Von der Politik mit der elenden
Korruption über eifersüchtige Schweizerinnen bis zu unglaublichen Szenen in den
heiligen Stätten, den Kayas. Es hat echt genügend Material. Aber auch über die
Beziehung zu Peter, die oft fast gescheitert wäre und über das noch einmal eine
Chance geben, noch einmal ausprobieren, ob es nicht doch klappt. Dann alle
Abstrusitäten seiner eigenen Kinder und denen, die auch noch aufgetaucht sind.
Da ich beim Geschichten erzählen ja gerne mal den Hang dazu habe, blumig zu
werden könnten viele Leute glauben, dass ich übertreibe, oder noch dazu dichte
aber nein: ich habe Dinge erlebt, die glaubt jetzt einfach wirklich niemand.

Ok, das war auch schon vorher so in meinem Leben aber die
Zeit mit Peter war dann schon noch einen Tic extremer. Daher habe ich mich
entschieden, das Buch jetzt wirklich zu schreiben (nur schon alleine damit
meine ehemalige Chefin endlich Ruhe gibt – Spass beiseite: sie glaubt wirklich
dass es ein Bestseller für Frauen über 50 werden könnte…)

Ich habe also schon so viele Workshops besucht und so viele
Bücher übers Bücherschreiben gelesen. In den letzten 7 Tagen habe ich nochmals
an einem Kurs bei Hay House (der Verlag, den Louise Hay gegründet hat, weil sie
damals selber publizieren wollte). Dummerweise war die Zeit so verschoben, dass
ich in den letzten 7 Tagen immer nachts um 24.00 Uhr (Mitternacht) vor dem
Laptop sass und die Sessions mitgemacht habe. Was sage ich da dummerweise:
morgens um 6 wäre für mich ja viel schlimmer gewesen… da habe ich nur versucht,
das Konzert von Sam Himself online anzuschauen und habe anstatt das Konzert
auch noch den Sonnenaufgang verpasst (da hinter Wolken) und dafür einige
Mückenstiche und Ameistenbisse eingefangen…

Ich hatte schon mal eine Art Zusammenstellung für einen
Verlag gemacht vor ein paar Jahren, aber die haben nicht angebissen und jetzt
werde ich konkreter. Ich schreibe jetzt mein Buch und dann gehe ich auf die
Suche nach einem Verlag. Und wenn ich ihn nicht finde, dann publiziere ich
selber. Ich habe ja in meinem Freundeskreis genügend Leute, die schon
publiziert haben. Jemand wird mir bestimmt helfen können.

Was in dem Workshop (er war auf Englisch) rausgekommen ist:
es wird ein sogenanntes „Teaching Memoir“ werden. Ich werde also meine
Erlebnisse beschreiben und dazu dann auch gewisse Übungen und Selbstreflexionen
für die Leserinnen ableiten (die Ausbilderin lässt grüssen). Wahrscheinlich in
einem separaten „Workbook“ damit man das Buch auch ohne Arbeit lesen kann…

Als ich vor einigen Jahren daran gearbeitet habe war mein
Titel:

Mein Projekt mit einem kenianischen Parlamentarier

Zwei Hälften gibt es nicht – aufs Ganze gehen!

Ich nerve mich ja immer so, wenn jemand seinen Partner als „bessere
Hälfte“ vorstellt und ich fand irgendwie die Assoziation zum Wahlkreis Ganze =
das Ganze witzig – jetzt aber nicht mehr so…)

Jetzt komme ich aber mit neuen Ideen, die mir noch viel
besser gefallen, und die auch im Workshop auf Zuspruch gestossen sind:

Was heisst denn da
hakuna matata?
(Mein Leben mit einem kenianischen Politiker)

oder

Nichts ist hakuna
matata!
(Mein Leben mit einem kenianischen Politiker)

oder

Wie ich Mama Kaya
wurde
(Mein Leben mit einem kenianischen Politiker)

Ich hatte da noch eine „böse“ Idee, die verwerfe ich aber
wieder, weil böse und negativ nichts bringt im Leben – aber lustig fand ich sie
trotzdem:

Wie ich Mama Kaya
wurde (und nenne mich nie mehr die weisse Masai)

Ich finde den Satz „kenianischer Politiker“ noch wichtig –
allenfalls mit einer Foto von uns beiden, damit man grad sieht, dass es auch um
ein interkulturelles Thema geht. Und ich glaube, das Wortspiel hakuna matata ist bei vielen Leuten im Kopf seit Lion King.,..

Ich habe mir natürlich auch überlegt, was es für einige
Leute bedeuten wird, dass sie nicht gut weggkommen in meinem Buch und dazu habe
ich einen super Spruch gelesen: wenn Leute Angst haben, dass sie nicht gut
weggkommen, dann hätten sie halt damals netter sein sollen! Mit dieser Attitude
gehe ich in den Prozess – komme was wolle!

Ich bin echt in den Startlöchern, die ersten paar Seiten
habe ich schon geschrieben und ich bin sicher: in einem Jahr ist das Buch auf
dem Markt. Schon klar: Titel und Subtitel sind vielleicht nicht das Allerwichtigste
aber für mich sind sie so wie ein Leuchtturm, der schon mal da steht und mir
die Richtung zeigt. Oh Gott, jetzt bin ich richtig aufgeregt und kann es kaum
erwarten noch mehr zu schreiben!

Jegliche Kommentare von euch sind willkommen – versucht
einfach nicht, mir das auszureden, denn mein Entscheid ist gefasst! Ich freue
mich megamässig drauf.

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