Cupcakes for the Governor

Sodela meine Lieben – es ist nicht so, dass ich nicht hätte bloggen „wollen“ aber ich fand schlichtweg keine einzige Minute dafür.

Ich hatte euch gebeten, ob ihr einen Batzen beisteuern könntet für die Wahlfeier und ihr habt Peter und mich total überwältigt. Es ist wirklich ein wunderschöner Betrag zusammen gekommen. Danke dafür zwei Tausend Mal 😉 und ich habe keine Ahnung, wie wir es gemacht hätten ohne euch. Am Mittwoch hat nämlich Mombasa Cement, die sich ja so grosszügig zeigen wollten, noch ihre Hilfe abgesagt. Sie können jetzt doch leider nichts beisteuern. Wie erwähnt: einen Tag vor dem grossen Event… Wenn ihr euch auch nur einigermassen vorstellen wollt, wie das zu und her geht, dann hier ein paar Zahlen.

2 Kühe und 1 Ziege wurden geschlachtet

1400 Plastikstühle mussten gemietet werden

Mehrere Hunder Liter Mnazi wurden bestellt

14 Zelte wurden aufgestellt, denn es hätte ja regnen können oder viel zu heiss sein

Etwa 10 provisorische Toiletten – ich nenne sie mal kenianischen ToiTois wurden aufgestellt

Im Innenhof hatte es Platz für etwa 80 Autos – die ganze Party hatte Peter in weiser Voraussicht aufs Feld verlegt, das am Tag vorher aber zuerst noch von mehreren Leuten geschnitten und von Unkraut befreit werden musste.

Der Koch hat uns die Shopping-Liste gemacht. Weil Peter ja erst gewählt ist aber sein Amt noch nicht angetreten hat waren halt auch die Finanzen noch knapp – und doch hätten wir es uns nicht leisten (etwas paradoxes Wort dafür…) können, keine Party zu machen. Das wäre etwa, wie wenn man keine Beerdigung für jemanden machen würde. Und eine Party ist ja dann schon noch etwas Schöneres. Aber es war klar, dass es hart wird und dass wir auch keinen Party Organisatoren bezahlen können (sollte es so etwas überhaupt geben hier). Peter, Enrico und ich machten uns also früh am Morgen auf nach Kilifi. Wir liessen das Auto waschen, diskutierten mit dem Bank Manager bereits über zukünftige Projekte. Peter ist schon Feuer und Flamme und denkt nicht daran, sich zuerst Mal auszuruhen oder weniger Telefone als früher zu beantworten…

Dann gingen wir auf die grosse Shopping Tour: 500 Kilo Reis, 60 Liter Öl, Kratten voll Tomaten, 8 Kabisse (ist das die Mehrzahl von Kabis?) so gross wie Kinderköpfe etc. etc. Wir waren echt ein super Team – alle blieben ruhig und organisierten, ich rief die Marktfrau an und platzierte meine Bestellung, wir holten ein Ding nach dem anderen ab: um ca. 11 Uhr waren wir durch und konnten uns ein stärkendes Frühstück im Saidi Keti Swahili Dishes erlauben. Das grösste Problem war, dass alle Peter’s Auto kennen und wir alle Henneschiiss anhalten mussten um Gratulationen entgegenzunehmen, anzuhalten, freundlich zu lächeln. Peter is auch in Kilifi bekannt wie ein Roter Hund (oder wohl eher ein Schwarzer Hund?).

Das arme Auto knickte fast ein mit dieser enormen Last und wir brauchten definitiv nochmal mehr Luft in den Pneus. Innerlich war ich schon ziemlich am beten, dass alles klappt. In Marere begannen sie bereits alles für die Party vorzubereiten, bzw. damit angefangen hatten sie ja schon die Nacht zuvor. Ich hatte gehofft, dass es beim Austesten der Boxen bleiben würde aber einige hatten sich selber schon Mnazi besorgt und waren schon recht angeheitert. Es war nicht so schlimm, wie die Nacht vor der Wahl aber ab und zu trötete doch so eine Vuvuzela wieder und ich glaube die Damen liessen sich bis 02 Uhr morgens noch die Haare schön machen.

Ich war ja dann auch noch mit einigen Vorbereitungen beschäftigt. Ich schrieb meinen Speech und ich hatte vorbereitet, dass ich Amazing Grace singen würde. Keine Ahnung ob ich den Mut dann zusammen bringen werde, aber ich hatte sogar noch Swahili Strophen gefunden. Aber mit Schlafen war dann doch nicht viel zu wollen. Ich setzte vorsichtshalber mal meine Noise Cancelling Kopfhörer auf und hörte mir zur Beruhigung die letzte Leonard Cohen CD an.

Die Leute waren alle aufgekratzt und sie schliefen kreuz und quer im Marere Community Center. Wir hatten auch alle ein bisschen Bedenken, wie das mit so vielen Leuten funktionieren würde und wer alles aufpassen würde, dass nichts geklaut wird. Nicht nur im College sondern auch aus der extra dafür aufgebauten Outdoor Küche. Anscheinend ist es üblich, dass man jemanden platzieren muss, weil sonst auch das Fleisch geklaut wird von den geschlachteten Kühen… Einerseits verständlich, weil die Leute hier ja fast nichts zum Essen haben und hier sind die Leute echt auf Fleisch aus. Das kriegen sie so selten, dass sie fast wie Geier warten bis es was gibt. Den Helfern gab man dann auch ein paar Stücke und auch die Eingeweide. Bei mir in der Küche war ein Riesentopf mit der Leber und ein anderer mit der Zunge. Ich musste echt aufpassen, dass ich nicht erbrechen musste. Nur schon der „Duft“ brachte mich beinahe dazu… Als ich mir mal Eis für einen Drink aus dem Gefrierfach holen wollte, war da noch ein Bein einer Ziege drin. Echt nichts für Vegetarier.

Uns kam dann leider noch das eine oder andere in den Sinn, das wir vergessen hatten: nämlich Gläser/Becher und Löffel. Die Party begann ja schon am Morgen. Das heisst, in der Mahamri-Factory (Art von Pfannkuchen) begannen sie schon am Abend vorher zu produzieren. Aber dazu kam ja auch noch Tee, den man servieren musste und den konnte man nicht mit den Händen schlürfen. Peter meinte dass man schauen musste, dass max. 3 Mahamris pro Person abgegeben werden. Ich wollte es auf höchstens 2 limitieren aber damit blitzte ich ab. „Es hät solangs hät“ meinte Peter, aber bei der Anzahl Personen, die wir erwarteten sah ich schon eine akute Mahamri-Knappheit aufkommen. (Schlimm gell Simona kleine Anmerkung…)

Ich stand ziemlich früh auf und machte noch die Cupcakes fertig, die ich vorbereitet hatte. In der Schweiz habe ich noch nie Cupcakes gemacht und so war ich jetzt auch nicht ganz sicher, was man denn da oben drauf pappt, das schmeckt. Aber ich verliess mich auf Betty Bossi und somit gleiche Teile von Butter, Puderzucker und Cream Cheese. Enrico war ja nochmal nach Kilifi gefahren für die Gläser und so platzierte ich noch meine Zusatzwünsche. Dummerweise hatte er dann aber die gelbe Lebensmittelfarbe vergessen. Ich wollte so kitschige UDA (United Democratic Alliance = Partei von Ruto und Peter) machen. Unsere gelben Kleider waren schon bereit und gebügelt. Der Bäcker bot mir dann noch an, Lebensmittelfarbe per Piki Piki in Beria (nahe gelegenes Dorf) zu organisieren und ich war überrascht, dass man das überhaupt kriegt. Ich glaube im Volg in Hintertupfingen hätten sie so etwas kaum. Also ich mischte das alles zusammen. Ich schaute mir auch noch ein paar Youtube Videos an, wie man so eine schöne Deko oben drauf machten aber es ging mächtig in die Hose. Aber noch ein paar Sternensprinkel drauf und das alles sah dann doch noch ein bisschen anmächelig aus. Zu den Cupcakes hatte ich auch noch einen Zitronenkuchen gebacken. Wer denn davon essen dürfe meinte Peter und ich sagte nur „the high table“. Das ist hier quasi der Tisch mit den Ehrengästen und wir würden dort ja zuvorderst sein. Ich hatte zwar schon Bedenken, weil ja auch so ein High Table dahinter etwa 100 Leute hat und ich nur etwa 40 Cupcakes gebacken hatte. Aber ich dachte einfach: die mache ich bestimmt nicht „für dFüchs“ – die werden reissenden Absatz nehmen. Und so kam es dann später auch…

Ich musste mich schnell in mein gelbes Kleid stürzen, denn die ganze Familie reiste an: die Schwestern und Tanten von Peter, die hohen Tiere von der Bank, von anderen politischen Ämtern und und und. Mit der Family war es grösstenteils eine Wiedesehensfreude – alle wollten Selfies machen – alle schrien rum und freuten sich über den Wahlsieg und die Feier und fanden, dass ich „very smart“ aussehe. Nach einer gewissen Zeit gingen dann Peter und ich an den High Table und alles füllte sich nach und nach, bis kein einziger Sitz mehr frei war und die Kinder sogar noch auf den Grabsteinen einen Platz fanden. Es gab auch ganz viele geschäftstüchtige Leute, die ihre selbst gemachten Dinge und Früchte verkauften. Es war wie an einem Riesenspektakel…

Ich habe keine Ahnung, wie lange die Liste der Sprecher und der Performer war, aber ich sah mindestens 3 Gruppen und musste mir mindestens 5 Speeches anhören. Irgendwie hatte ich gedacht, dass es Fest mit Freude und Tanz geben würde. Aber ich denke, bei einem Politiker ist das gar nicht möglich. Einer der Wahlhelfer machte noch einen richtigen Faux-Pas Speech so im Sinn von: Peter hatte ja kein Geld für einen richtigen Wahlkampf und ich habe vieles aus dem eigenen Sack finanziert. Ja was sollten denn andere, oder was sollte denn ich sagen? Und das sagte er vor den über 2000 Anwesenden ins Mikrofon gesprochen, was überhaupt nicht goutiert wurde. Dann behauptete er auch noch, dass jemand zum MCA nominiert worden sei, obwohl das gar nicht stimmte. Die Leute regten sich übel auf und er konnte froh sein, dass er nicht noch ausgebuht wurde. Das wird für ihn bestimmt noch Konsequenzen haben.

Auch wenn ich es angekündigt hatte: ich sah das mit dem Singen und Speech halten nicht mehr so plastisch. Man muss nämlich eine ganz besondere Reihenfolge beachten und mich hätte nur Peter einladen können zum Sprechen – so ist das Protokoll. Es war schon fast so weit als Peter mich bestürmte: du muss dir sofort Mary (seine Schwester) schnappen und für den neu gewählten Governor Mung’aro einen Tisch bereit machen bei dir im Büro! Er kommt an die Feier und will essen. Es klang nicht wie eine Bitte sondern wie ein Befehl! „Für wie viele Leute?“ war meine Frage. „Das weiss ich nicht, er kommt immer mit sehr vielen Leuten! Los los, er hat Kilifi bereits verlassen.“

Mit diesem Minimum an Informationen schnappte ich mir die organisiertesten Frauen (und das war definitiv nicht unsere heillos überforderte Mbuche…) und ich gab jetzt Order durch (fast wie im Militär – man gibt die Befehle einfach weiter…) „Ich organisiere in meinem Büro den High Table und ihr macht in der Community Halle Essen für etwa 20 Leute parat.“ Ich machte einen schönen gedecktenTisch für die hohen Tiere: mit Whiskey, schönem Geschirr und ich holte sogar noch Blumen im Garten und natürlich: meine Cupcakes!!! Gar nicht so schlecht, dass sie zu orange rausgekommen waren: Mung’aro ist ja schiesslich bei der Orange Democratic Movement Partei! Es hat immer alles einen Grund.

Dann warteten wir und plötzlich kam der Sturm, wie ein Orkan: „He is here, haraka, haraka“ (schnell, schnell) er hat nicht viel Zeit! Wusch und mein Büro, das in ein Esszimmer umfunktioniert worden war (in der Ecke immer noch die Einrichtung für Jaribuni FM) füllte sich mit hohen Tieren. Immerhin durfte ich mich auch noch hinsetzen. Da war auch eine Dame mit Kopfbedeckung dabei und jetzt kommt wieder ein Barbara Klassiker: ich fragte sie: „and what is your function?“ Mung’aro meinte: „Das ist doch Victoria, die Gegnerin von Peter als MCA, kennst du sie nicht?“ Oups – ok und jetzt seid ihr Freunde? Mist, zwei Fettnäpfchen nacheinander… Aber sie fühlte sich definitiv noch unwohler als ich, denn sie ist ja diejenige, die über Peter lauter Horror Stories rumerzählt hat von wegen in Bars rumhängen und überall Weiber haben etc. Es gelang mir dann doch noch etwas Heiterkeit reinzubringen und ich meinte zu Gideon: did you see I made the cakes Orange for you!!! Gepunktet! Ich muss sagen: wir hatten ein entspanntes Mittagessen – so richtig normal und wie wenn man Bekannte zu sich nachhause einladen würde. Danach kam die ganze Presse angerauscht und nach einigen Interviews zog der Tross runter zum Festplatz, wo dann die ganze Truppe eine Runde an allen Zelten vorbei machte. Das wurde von der Bevölkerung extrem bewundert und geschätzt. Das hat es wohl noch kaum mal gegeben, dass der Governor ins arme Jaribuni kommt und sich sogar noch für die Anliegen der Leute interessiert. Er hat dann auch einiges versprochen in seinem Speech und gesagt, dass es nicht auf die Parteiangehörigkeit ankommen würde. Peter und er sind aus der Zeit von 2013 gute Freunde, Gideon schuldet meinem Mann einiges und ich habe aufrichtig das Gefühl: das kommt gut! Peter hat sich richtig staatsmännisch benommen und Victoria eingeladen, einen kurzen Speech zu halten und sie konnte gar nicht anders: sie musste ihm sogar öffentlich die Hand schütteln und ihm gratulieren. Ich glaube, das hat recht Überwindung gekostet aber ich muss sagen: Chapeau, das haben sie richtig gut gemeistert die beiden!

Nachdem der Governor ging gab es dann endlich Essen für alle und ich hatte nicht mal mehr im entferntesten im Sinn etwas zu sagen, geschweige denn etwas zu Singen – ich spare es wohl für ein anderes Mal auf. Aber einer der Ältesten kam schon vorbei und meinte, es würden alle auf meinen Speech warten aber ich musste ihn vertrösten auf eine andere Gelegenheit. Der MC (Master of Ceremony) hatte auch nichts mehr im Griff. Die Mikrofone wurden eingepackt und es lief nur noch laute Musik.

Vor der Küche standen die Leute ziemlich unkoordiniert an: alle wollten für ihre eigene Familie (auch die zuhause) genug ergattern. Es artete ziemlich aus und der Koch, der sich wirklich an Vieles gewohnt ist und die Ruhe selbst ist gab irgendwann auf: „dann nehmt doch einfach alle, was ihr wollt“ war seine verzweifelte Aussage. Anscheinend gab es Leute, die Kangas (Baumwolltücher) mit Reis und Essen füllten und kiloweise Essen abtransportierten. Wenn es ums Essen geht ist sich wohl Jede und Jeder am nächsten. Es kamen alte Weibchen zu mir und beklagten sich, dass sie nicht gegessen hätte aber ich fing gar nicht erst an, mich darum zu kümmern. Irgendwie blieb ich trotz allem am Rande, denn wenn ich alles organisiert hätte von Anfang an, dann wäre es bestimmt anders rausgekommen. Ob es besser gewesen wäre? Das will ich mal gar nicht behaupten.

Irgendwie landeten dann plötzlich noch ganz Viele in unserem Wohnzimmer (ist bisher noch nie passiert) und die grossen politischen Geschichten wurden aufgetischt. Die Geschichten wurden immer krasser, je mehr Alkohol konsumiert wurde und es wurde viel konsumiert…Dazu wurde auch mein Kuchen und meine Cupcakes mit grösster Wonne verschlungen. Ich konnte definitiv jetzt auch noch als Mama Kaya punkten. Nerven musste ich mich dann aber doch über unseren ehemaligen Bodyguard Malingi, der ersten mit einer ganzen Flasche Whiskey nicht zufrieden war. Er wollte dann auch noch meinen Gin probieren, wobei probieren bedeutete, dass er sich 9/10 Gin in ein Glas füllte und es mit 1/10 Tonic aufspritzte. Als er dann bei einem mindestens 5 cm breiten Stück Kuchen noch beschwerte schickte ich ihn raus und er gehorchte. Er weiss, dass Mama Kaya ihr Wort hält und er ging dann auch ganz kleinlaut nach draussen.

Der Kampagnen Manager von Tungule (gewählter MP Ganze) sagte sehr ehrlich (so ehrlich wie Betrunkene halt sind), dass er immer gehört hatte, was für ein schrecklicher Mensch dieser Peter Shehe sei, weil er halt immer nur auf dieselben Leute gehört hatte. Als er ihn dann kennenlernte und merkte, dass es genau das Gegenteil ist tat es ihm sogar Leid, dass er diese Meinung überhaupt je hatte und mitgeholfen hatte gegen ihn zu wirken! Die Stories, die an diesem Abend noch aufgetischt wurden wären allesamt filmreif und es hat mir auch einmal mehr gezeigt, wozu die Leute hier fähig sind um an ein Amt zu kommen. Es wurde immer klarer, wie es 2017 gelaufen ist: da waren etwa alle bestochen, die man bestechen kann, damit Peter nicht mehr in das Amt gewählt wird. Besonders diejenigen waren gegen ihn, die er bekämpft hatte. Zum Beispiel, diejenigen die sich Land gekrallt hatten und es wegen Peter wieder zurückgeben mussten oder wieder andere von denen er aufzeigen konnte, dass sie das Geld, das für Schulen und Strassen vorhergesehen gewesen wäre selber aufgebraucht hatten. Eine gewisse Genugtuung war das dann für Peter und mich – aber es macht es natürlich nicht besser und die letzten 5 Jahre waren wirklich für uns extrem hart. Ich finde, ein Paar sollte sich nie über Geld streiten müssen aber mit unserer ungleichen Situation war das natürlich oft der Fall. Es sieht aber gut aus, dass in Zukunft bessere Zeiten anbrechen. Worüber sich alle im Raum einig waren: es gibt Leute, die muss man unbedingt daran hindern, dass sie jetzt in der lokalen Regierung doch noch ein Jöbli bekommen und wieder alles torpedieren werden. Denn das ist bei allen Gegnern immer noch das Ziel: ja nicht Peter Shehe zuviel Macht geben. Aber ohne zu übertreiben: Peter hat so viel Einfluss und wer weiss, was er alles noch für Zusatzaufgaben erhalten wird in dieser Regierung.

Auch wenn es nach allen Turbulenzen für euch unglaublich klingt: ich habe dieses Mal eine echte Hoffnung, dass es besser wird. Es ist zum Beispiel dieses Mal auch nicht gelungen, den IEBC Officer in Ganze mit einer sehr hohen Summe zu bestechen und die überall positierten Agenten waren gut genug bezahlt worden, dass sie sich nicht noch kurz vorher auf die andere Seite gestellt haben.Vom Präsidenten bis zu Peter‘s eigenem Job sind alle Positionen so besetzt, dass sie zusammen arbeiten werden. Und wie ihr alle wisst: die Hoffnung stirbt zuletzt – momentan ist sie wirklich am Leben und ich war noch nie so involviert und zuversichtlich wie jetzt. Hier so mitten drin zu sein ist spannender als jeder Krimi. Ich kann mich an so vielen Orten einbringen, ich habe ja auch genügend Ideen und ich muss mir jetzt einige Überlegungen zu den nächsten fünf Jahren machen: ganz klar, dass ich meinen Anteil hier beitragen werde um endlich aus Jaribuni einen Ort zu machen, dem es besser geht und in dem die Leute sich auf die Zukunft freuen können. Wenn ich mit dem Verein Pro Ganze noch viele Hilfswerke und Privatleute dazu motivieren kann mitzuhelfen, dann werden wir alle stolz darauf sein können, was wir zusammen erreichen.

Wir bleiben dran und gehen nach diesem verrückten Tag mit viel zu viel Gin und viel zu vielen Cupcakes auch mit einem grossen Lächeln auf dem Gesicht ins Bett!

Dieses Lachen wird nicht so schnell weggehen

#wahlfeierpetershehe #governorzubesuch #cupcakesundgin

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2 Kommentare zu «Cupcakes for the Governor»

  1. Peter Füllemann

    Liebe Barbara, lieber Peter Shehe, es ist so schön, dass es endlich eine Erfolgsstory geworden ist.
    Jetzt hoffen wir, dass es mit den neuen, vielversprechenden Leaders möglich wird, Jaribuni und die Menschen dort in eine bessere Zukunft zu führen. Die Bevölkerung muss «nur» mitmachen. Dazu ist Peter als Person und Redner bestens prädestiniert. Von mir:
    Good luck for you all und herzlichen Dank für die unermüdliche Barbara! Ein grosses Dankeschön an dich, Onkel Peter

  2. Susanne Andrey

    Liebe Barbara, lieber Peter
    Mit grossem Interesse habe ich deinen letzten Blog gelesen und man kann vor euch einfach nur „den Hut ziehen“🙏
    Ich habt soviel Engagement und unzählige Stunden in das Ganze investiert. Und ganz wichtig… es geht euch um die Sache und um eine bessere Zukunft und gegen das korrupte Establishment und die unglaubliche Vetternwirschaft. Ich bin sicher, dass bereits jetzt viele viele Menschen überzeugt sind von Peter‘s und deiner Art, einen echten Lead zu übernehmen und auch danach zu leben.
    Ich wünsche euch von Herzen, dass es gelingen möge🙏
    Herzlich – Susanne

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