Lauter gesunde Sachen

Die Anfrage einer Freundin, ob ich günstig Cashew Nuts mitbringen könnte hat mich veranlasst zum Thema „gesunde Dinge aus Kenia“ zu schreiben.

Cashew Nuts gehören bei Peter und mir auch zu den beliebtesten Snacks. Es hat sicher auch noch damit zu tun, dass Peter vor seiner Auswanderung in die Schweiz in einer Cashew Nut Factory gearbeitet hat. Aber wir lieben den Geschmack und frisch geröstet sind sie einzigartig. Sie werden in Mavueni von den Händlern angeboten aber auch bei ihnen ist der Preis in die Höhe geschnellt. Und in Corona Zeiten bin ich da doch auch ein bisschen vorsichtiger geworden.

Im Laden kosten 400 g Cashew Nuts locker KSH 865 und somit gehören die Cashew Nuts zu unseren „nice to have“ Lebensmitteln, die wir uns nur ab und zu gönnen. So wie ein Stück Käse oder ein „Greek Yoghurt“. Oder noch krasser: so wie die Nachos, die wir gestern Abend zubereitet haben und richtig davon geschlemmt haben (man gönnt sich ja sonst nichts).

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Als wir für die Bäckerei Grosseinkauf an Mehl, Zucker, Salz etc. gemacht haben zeigte mir Peter den Ort, an dem man Cashew Nuts direkt beim Hersteller beziehen kann.

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Wir gingen rein und die Enttäuschung war gross: es arbeiteten zwar Hunderte von Frauen daran, die Cashew Nuts zu präparieren aber man konnte kein einziges Gramm dort kaufen. Die ganze Fabrik sei von einem Somali aufgekauft worden, der jetzt alle Cashew Nuts exportiere. Fast wie mit dem besten Emmentaler Käse, der auch ins Ausland abwandert.

Als ich mit meiner Freundin hin und hergeschrieben habe meinte sie: die Preise sind immer noch einigermassen gut, denn bei Gebana bezahlt man für ein Kilo Cashew Nuts aus Burkina Faso CHF 38! Ich selber kaufe sie meistens in der Migros, wenn gerade eine 40% Aktion oder so ist… Aber sie schmecken einfach nicht gleich… Was ich auf der Suche nach Mandelmus gefunden habe ist ein Cashew Nut Brotaufstrich bzw. das, was ich in meinen Proteinshake reingebe. Wow – ist der fein!!!

Etwas anderes ist alles was vom Neem Baum kommt (Mserekta auf Kauma). Ein wahres Wunderwerk der Natur. Nebst der Schädlingsbekämpfung sind seine Produkte wahre Superfoods: https://www.schweizer-illustrierte.ch/body-health/health/wie-ein-grunes-pulver-unser-immunsystem-starkt

Ich habe zuhause auch Nagel- und Haaröl von Hauschka, das Neem beinhaltet und wirklich ganz toll wirkt. Aber auch der Preis ist natürlich sehr stolz… Den Tee, den ich zuhause habe, bringe ich nur runter, wenn ich krasse Magenschmerzen habe, denn er ist sooo bitter. Aber er hilft!

Dann komme ich immer wieder gerne auf meinen geliebten Baobab Baum zu sprechen (Mbuyu auf Kauma): er produziert das Super Beauty- und Healthfood schlechthin: der Puder hat eine umwerfende Wirkung auf ganz Vieles: https://www.berlinorganics.de/ernaehrungswissen/zutaten/baobab/baobab-pulver/

Nebst dem Puder ist das Öl anscheinend eine richtige Anti-Aging-Waffe!!! Kein Wunder, dass ich diesen Baum so liebe.

Sollte ich wirklich mal länger in Kenia wohnen, dann wäre es bestimmt spannend noch mehr über diese Superfoods zu lernen und allenfalls auch zu vertreiben. Ich finde es immer genial, wenn man die Dinge, die vor Ort wachsen auch für allerlei Nützliches einsetzen kann. So wie in der Schweiz mit den lokalen Goodies.

Moringa habe ich dieses Mal nicht erwähnt, denn nach meiner „Fast-Kotz-Erfahrung“ vor fast 3 Jahren hat das Produkt für mich einfach einen unangenehmen Erinnerungseffekt, auch wenn es bestimmt ebenfalls supergesund ist.

Wer sich das nochmals geben möchte…

https://barbarafuhrer.tumblr.com/post/189804320038/peter-ist-gesundheitlich-noch-nicht-stabil-seine

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Aber gesund und ab und zu mal so feine Nachos – die Menge und die Kombination macht es aus. En Guetä!

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